Direktzahlungsbeiträge

Beitrag für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion

Gras fressende Rinder, Horgen (Bild: B. Kamm)

Der Beitrag pro Hektare Grünfläche des Betriebes soll bei Bewirtschaftern und Bewirtschafterinnen Anreiz schaffen, möglichst viel eigenes Wiesen- und Weidefutter für ihre Tiere zu nutzen und den Tierbestand dem Standortpotenzial anzupassen.

Der Beitrag wird ausgerichtet, wenn:

  • die Jahresration aller auf dem Betrieb gehaltenen Raufutter verzehrenden Nutztiere zu mindestens 90 Prozent der Trockensubstanz (TS) aus Grundfutter besteht sowie
  • der Mindestanteil an Wiesen- und Weidefutter eingehalten wird und
  • die Anforderungen an den Mindesttierbesatz für Dauergrünflächen und Kunstwiesen erfüllt sind.

Betriebe mit verschiedenen Tierkategorien müssen die Fütterungsanforderungen für den Gesamtbestand an Raufutterverzehrern auf dem Betrieb erfüllen.

Wiesen- und Weidefutter

Mindestanteil in der Jahresration                                                                                im Talgebiet: 75 % der TS, im Berggebiet 85 % der TS
auf Weideflächen geweidetes Futter
Erntegut von Dauerwiesen und Kunstwiesen (frisch, siliert, getrocknet)
Erntegut von Zwischenkulturen zu Fütterungszwecken

Betriebe, deren landwirtschaftliche Nutzfläche zu gleichen Teilen zwischen Berg- und Talgebiet aufgeteilt ist, werden dem Berggebiet zugewiesen.

Die Definition der Futtermittel und der Ration für GMF-Beiträge sowie Anforderungen an den Betrieb, die Futterbilanz, die Dokumentation und die Kontrolle finden Sie im Anhang 5 der Direktzahlungsverordnung. (Anpassung: Verfüttertes Milchpulver läuft 2014 nicht unter Ergänzungsfutter).

Futterbilanzrechner

Das ALN lehnt jede Haftung und Gewährleistung ab, die aus Berechnungen mit folgendem Instrument abgeleitet werden: