Beitragsberechtigung

Massgebende Tierbestände

Weidende Kühe (Bild: B. Kamm)

Um Versorgungssicherheitsbeiträge (Basisbeitrag und Produktionserschwernis-beitrag) erhalten zu können, wird auf allen Dauergrünflächen ein Mindesttierbesatz vorausgesetzt, der einer zu starken Extensivierung der Tierhaltung vorbeugen soll.





Für die Festlegung des Bestandes gelten für Tiere der Rindergattung und Wasserbüffel die Daten der Tierverkehrsdatenbank, für übrige Nutztiere muss der Bestand vom Bewirtschafter oder der Bewirtschafterin bei der Einreichung des Gesuchs um Direktzahlungen angegeben werden (dabei zählen die in der Bemessungsperiode durchschnittlich gehaltenen Nutztiere).

Für die Bestimmung des Bestands an Nutztieren auf Betrieben sind folgende Bemessungsperioden massgebend:

  • Für Beiträge 2014: 1. Mai 2013 bis 30. April 2014
  • Für Beiträge ab 2015: 1. Januar bis 31. Dezember des Vorjahres.

Bestimmung der Bestossung bei Sömmerungs- oder Gemeinschaftsweidebetrieben

Bei Sömmerungs- oder Gemeinschaftsweidebetrieben wird vom Kanton pro Betrieb ein sogenannter Normalbesatz festgelegt = einer nachhaltigen Nutzung entsprechender Tierbesatz.

Der Normalbesatz wird in Normalstössen angegeben. Ein Normalstoss (NST) entspricht der Sömmerung einer raufutterverzehrenden Grossvieheinheit (RGVE) während 100 Tagen.

Für die Bestimmung der Bestossung zählt bei Tieren der Rindergattung und Wasserbüffel das Beitragsjahr bis zum 31. Oktober, für die übrigen Raufutter verzehrenden Nutztiere das Beitragsjahr.