Beitragsberechtigung

Programme BTS und RAUS

Kalb im Schnee (Bild: B. Kamm)

Die Teilnahme an Programmen wie BTS oder RAUS, die eine besonders tierfreundliche Haltung von Nutztieren fördern, ist freiwillig. Jeder Landwirt kann wählen, mit welchen Tierkategorien er an einem oder an beiden Programmen teilnimmt.

Die Beiträge werden nur für Tierkategorien nach DZV Art. 73 ausgerichtet, die während des ganzen Betriebsjahres nach den entsprechenden Anforderungen auf dem Betrieb gehalten werden (auf allen Produktionsstätten des betreffenden Betriebes). Das Verstellen von Tieren der Rindergattung auf andere Betriebe oder Sömmerungsbetriebe ist der TVD zu melden.

Für folgende Tierkategorien nach Art. 73 werden keine BTS-Beiträge ausgerichtet:  Rindergattung und Wasserbüffel bis 160 Tage alt, Pferdegattung bis 30 Monate alt, Schafgattung sowie Tiere, die dauernd auf einer Weide gehalten werden (mit und ohne BTS-konforme Unterkunft).

Bei der Tierhaltung gemäss BTS- oder RAUS-Programm müssen wesentlich höhere Anforderungen bezüglich Tierwohl erfüllt werden als bei der Tierhaltung nach der Tierschutzgesetzgebung. Die Mehrleistungen der Landwirte werden einerseits vom Bund durch BTS- bzw. RAUS-Beiträge und andererseits durch einen höheren Verkaufspreis für besonders tierfreundlich produzierte Nahrungsmittel abgegolten.

Rechtliche Grundlagen

Die Voraussetzungen zu den oben genannten Tierwohlprogrammen finden Sie in der Direktzahlungsverordnung: Artikel 74 für BTS-Beiträge, Artikel 75 für RAUS-Beiträge. Die geltenden Tierkategorien sind in Art. 73 aufgelistet.