Subventionen

Subventionen im landwirtschaftlichen Hochbau

Subventionen sind nicht rückzahlbare Beiträge (à fonds perdu, im Gegensatz zu den Investitionskrediten), welche von Bund und Kanton an Bauvorhaben ausgerichtet werden. Sie werden als Pauschalen ausgerichtet. Die Höhe der Pauschalen ist abhängig von der Lage des Betriebes gemäss landwirtschaftlichem Produktionskataster (Landwirtschaftliche Zonenverordnung; SR 912.1).

Ziel der Subventionen

Kühe mit Berglandschaft

 

Ziel der Subventionen im landwirtschaftlichen Hochbau ist die Erhaltung und Schaffung von zukunftsträchtigen Familienbetrieben und die Förderung der ökologischen, nachhaltigen Bewirtschaftung und der tiergerechten Nutztierhaltung.

Wer kann Subventionen erhalten?

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Haupterwerbsbetrieb: mindestens 50% des Einkommens muss aus der Landwirtschaft kommen. 
  • Ausbildung: abgeschlossene landwirtschaftliche Grundausbildung.
  • Betriebsübernahme innerhalb der Familie müssen nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB) vom 4. Oktober 1991 / SR 211.412.11 erfolgt sein.  
  • Betriebsübernahme ausserhalb der Familie: In den letzten 5 Jahren dürfen ganze Betriebe maximal zum 2.5-fachen Ertragswert gekauft worden sein.  
  • Betriebsführung: ökologischer Leistungsnachweis  
  • Wirtschaftlichkeit: Nachweis der Finanzier- und Tragbarkeit des Bauvorhabens.  
  • Vermögenslimite: Subventionskürzungen bei einem bereinigten (ohne Inventar) Vermögen über 800'000 Fr. respektive 1'000'000 Fr. bei Verheirateten. Vermögensformular und Anwartschaftsformular sind online verfügbar. 

Bedingungen für den Erhalt von Subventionen

Folgende Eigentumsbeschränkungen müssen im Sinne von §§ 141 ff. gemäss Zürcher Gesetz über die Förderung der Landwirtschaft (Landwirtschaftsgesetz, LG) vom 2. September 1979 / SR 910.1, für die Dauer von 30 Jahren auf allen Grundstücken im Grundbuch eingetragen werden:

  • Zweckentfremdungsverbot  
  • Bewirtschaftungspflicht (die zum Betrieb gehörende Eigenlandfläche muss dauernd richtig bewirtschaftet werden)  
  • Teilungsbeschränkung für das Eigenland (Grundstücke dürfen grundsätzlich nicht geteilt werden)  
  • Unterhaltspflicht (die Bauten sind dauernd sachgemäss zu unterhalten und im Falle der Zerstörung wieder herzustellen)  
  • Pflicht zur Erhaltung des Betriebsareals (Eigenland darf während 30 Jahren nicht verkauft werden)  
  • Rückerstattungspflicht (werden die obigen Eigentumsbeschrenkungen missachtet, kommt es zu Subventionsrückerstattungen

Link zum weiteren Vorgehen: Beantragung von Subventionen...