Bodenüberwachung

Gesetzlicher Auftrag

Mit der kantonalen Bodenüberwachung wird ein eidgenössischer Gesetzes- und Verordnungsauftrag erfüllt.
   
Verordnung über Belastungen des Bodens (VBBo)

Im Rahmen dieses Überwachungsauftrages werden heute an ausgewählten Standorten im Kanton Zürich regelmässig Böden untersucht.

Messwerte können in der Rubrik Bodenzustand abgerufen werden.

Besondere Ergebnisse der Bodenüberwachung sind in den Rubriken Eigenschaften von Zürcher Böden bzw. Einwirkungen auf Zürcher Böden festgehalten.

Ziele der Bodenüberwachung

  • Frühzeitiges Aufzeigen von Veränderungen, welche die Bodenfruchtbarkeit gefährden.
  • Überwachung von belasteten und gefährdeten Böden und Prozessen (Schadstoffverlagerung und -aufnahme)
  • Überwachung von Anlagen und Infrastrukturbauten, deren Betrieb die Bodenfruchtbarkeit potentiell gefährden
  • Erfolgskontrolle von umweltpolitischen Massnahmen und bodenspezifischen Vollzugsmassnahmen
  • Ermittlung regionaler Schadstoffgrundgehalte und Erfassung ihrer Veränderung über die Zeit

Entwicklung der kantonalen Bodenüberwachung (KaBo)

Der Kantonsrat stellte 1995 einen Rahmenkredit von 7,5 Mio. bereit. Damit erhielt die Fachstelle Bodenschutz den Auftrag zur Errichtung einer kantonalen Bodendauerüberwachung (KaBo). Wegen Finanzknappheit des Kantons konnte dieser Kredit nicht ausgenützt und die KABO nicht plangemäss errichtet werden.Die Standorte wurden eingerichtet, es können jedoch nur ausgewählte Bodenproben untersucht werden. Somit liegen heute nicht wie vorgesehen für den ganzen Kanton Ergebnisse vor.