Methoden

Hier finden sie Informationen zur Standortauswahl und den angewandten Methoden für die Dauerüberwachung.

Viele Schadstoffe können Böden belasten:

  • Verfrachtung von Stoffen aus der Luft durch Industrie, Feuerungen und Verkehr.
  • Schadstoffeintrag durch landwirtschaftliche Bewirtschaftung: Düngemittel, Klärschlamm, Pestizide.

Je nach Untersuchungsziel kennt die Dauerüberwachung verschiedene Muster der Entnahme von Bodenproben.Das Verhalten der Schadstoffe im Boden hängt auch von dessen Eigenschaften ab. Deshalb werden neben Schadstoffen zusätzlich bestimmte Bodenkenngrössen erhoben.Da die Schadstoffgehalte von Ort zu Ort verschieden sind, werden Böden auf unterschiedlichen Standorten im ganzen Kanton Zürich überwacht.

 

Was ist ein Standort?

Standorte sind kleine Flächen, die stellvertretend für grössere ökologische Räume stehen.
Die Kriterien zur Auswahl der Überwachungstandorte sind charakteristische Eigenschaften wie Lage, Klima, Gelände, Ausgangsgestein, Vegetation und Nutzung.
Die Standorte befinden sich auf Landwirtschafts- und Waldflächen und teilweise an Orten, die speziell belastet sind. Sie repräsentieren typische Zürcher Verhältnisse bezüglich Landnutzung, Bewirtschaftung, Böden, Schadstoffbelastung und Vegetation.