Bodenüberwachung

Beprobung

Probenahme

Der Zweck bestimmt die Art wie Proben entnommen werden:
Für die einfache Überwachung des Bodens werden Flächenproben entnommen, für die genaue Überwachung auf Hauptstandorten Profilproben.

Flächenproben

Proben werden mittels «Hohlmeissel» aus abgesteckten Quadraten «gestochen» (siehe Grafik). Das Bodenmaterial von 25 Einstichen, je einer pro Teilfläche, ergibt eine Mischprobe. Auf diese Weise werden im Oberboden drei, im Unterboden eine Mischprobe entnommen. Flächen werden in der Regel nach einer gewissen Zeit wieder beprobt, z.B. nach fünf Jahren.

Profilproben

Die Stirnseite einer Grube wird als «Profil» für Beurteilung und Entnahme von Proben vorbereitet. Das «Profil» zeigt alle Schichten des Bodens: A, B und C und ist rund 1,5 m breit und tief. Es wird in drei senkrecht verlaufende Bahnen gleicher Breite eingeteilt. Je Bahn und Schicht wird eine Probe von ca. ein bis zwei Kilogramm Masse entnommen.

Linienproben

Wird ein bedeutender Gradient der Schadstoffgehalte erwartet (z.B. entlang von Verkehrswegen) werden Bodenproben entlang von Linien - senkrecht zum erwarteten Gradienten - entnommen.