Bauen auf chemisch belasteten Böden - Bodenverschiebungen

Kommunale Bewilligung

Bodenverschiebungen (d.h. das Abführen von Bodenmaterial aus dem Bauareal) im Rahmen eines bewilligungspflichtigen Bauvorhabens benötigen eine kommunale Bewilligung, wenn

1. für das Bauareal Hinweise auf chemische Belastungen des Bodens bestehen (gemäss Prüfperimeter für Bodenverschiebungen oder eigener Kenntnis von Belastungshinweisen)

    und

2. mehr als 50 m³ Bodenmaterial aus dem Bauareal verschoben werden.

Falls Flächen des Katasters der belasteten Standorte (KbS) betroffen sind, ist anstelle der kommunalen eine kantonale Bewilligung erforderlich (Vorgehen siehe: www.erdreich.zh.ch).

Das Verfahren zum Umgang mit abgetragenem Boden bei Bauvorhaben auf Flächen mit Belastungshinweisen ist in der kantonalen Weisung Bodenaushub geregelt. Erläuterungen dazu finden sich in der Broschüre „Bodenverschiebungen bei Bauvorhaben".