geplante Anlage in Bülach

Fakten zur neuen Anlage

Schutz von Mensch und Umwelt

Die Jagdschiessanlage (JSA) in Bülach ist auf dem neusten Stand der Technik konzipiert und erfüllt die gesetzlichen Umweltschutz-Bestimmungen vollumfänglich.

  • Planungswerte der Lärmschutzverordnung eingehalten: Das Lärmgutachten zeigt, dass mit den vorgesehenen Lärmschutzmassnahmen die Planungswerte, also die geltenden strengeren Grenzwerte für neu geplante Anlagen, bei allen massgebenden Punkten mit lärmempfindlicher Nutzung eingehalten oder deutlich unterschritten werden. Damit werden die Anforderungen der Lärmschutzverordnung erfüllt. Die Einbettung in die Kiesgrube verhindert die direkte Schallausbreitung, die Hälfte der Schüsse fällt lärmfrei im Innenbereich, die Abschussbereiche sind eingehaust und Schallblenden dämpfen den Geschossknall zusätzlich. Zudem liegt die Anlage abseits grosser Wohngebiete.
  • Maximal 25 Prozent Sportschützen: Die neue Anlage wird zur Mehrheit von Jägerinnen und Jägern genutzt. Sportschützen dürfen gemäss Richtplaneintrag auf den Aussenanlagen maximal 25 Prozent ausmachen. Alle Nutzer der JSA müssen sich registrieren lassen, sodass sich dieser Anteil jederzeit überprüfen lässt.
  • Optimale Verkehrserschliessung: Die Verkehrserschliessung erfolgt ausschliesslich von Norden über die Marterlochstrasse durch kaum bewohntes Gebiet. Die Verkehrslärmsituation dürfte sich nach der Schliessung der Kiesgrube verbessern, weil keine Lastwagen mehr auf der Strasse verkehren werden.
  • Der Umweltschutz ist gewährleistet: Dank modernen Geschossfangsystemen, der Verwendung schadstoffarmer Munition und Wurfscheiben sowie einem griffigen Entsorgungs- und Betriebskonzept werden alle Bestimmungen des Umweltschutzes erfüllt. Zudem kann die schadstoffbelastete JSA Embrach aufgehoben werden.
  • Kompensation von Fruchtfolgeflächen: Die Kiesgrube lässt sich wegen der JSA nicht wie ursprünglich geplant als Ackerbaufläche (so genannte Fruchtfolgefläche) rekultivieren. Diese Fläche wird durch Aufwertung von minderwertigen Böden andernorts im Kanton Zürich kompensiert.