Artenförderung

Flussseeschwalbe (Bild: Andreas Baumann)

"Dem Aussterben einheimischer Tier- und Pflanzenarten ist durch die Erhaltung genügend grosser Lebensräume (Biotope) und durch andere geeignete Massnahmen entgegenzuwirken." So beginn der Artikel 18 im Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG). Zahlreiche Arten sind im Kanton Zürich oder gesamtschweizerisch stark gefährdet. Da es nicht möglich ist, alle gefährdeten Arten im Kanton Zürich gezielt zu schützen und zu fördern, ermittelt die Fachstelle Naturschutz diejenigen bedrohten Arten, für deren Erhaltung dem Kanton Zürich eine besondere Verantwortung zukommt. Die Auswahl dieser prioritären Arten erfolgt unter anderem in der Abstimmung mit der Liste der national bedeutenden Farn- und Blütenpflanzen (Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen, SKEW). Weitere Kriterien sind zum Beispiel der Artwert, die Kenntnis von Fördermassnahmen für eine Art, die Erfolgsaussichten dieser Massnahmen oder die Dringlichkeit eine Art zu schützen.

Infolge werden für die ausgewählten Arten Aktionspläne ausgearbeitet. Mit einem Aktionsplan wird das Ziel verfolgt, die Gefährdung dieser Arten in einem Zeitraum von 10 Jahren möglichst zu reduzieren oder geringstenfalls auf dieser Stufe zu halten. Dies soll dazu führen, dass wieder langfristig gesicherte Bestände dieser Arten im Kanton Zürich vorkommen.

Die Umsetzung der Massnahmen für den Schutz und die Förderung dieser prioritären Arten erfolgt in einem Mehrjahresprogramm Artenschutz.