Rechtliche Grundlagen Artenschutz

Für den Naturschutz gibt es mehrere rechtliche Grundlagen. Eine gute Übersicht vermittelt das folgende Dokument "Zusammenstellung der rechtlichen Grundlagen für den Naturschutz". Darin sind zahlreiche, für den Naturschutz massgebende rechtliche Grundlagen des Bundes und des Kantons aufgelistet. Besonders wichtige Bestimmungen werden wörtlich zitiert, von weitern werden die Randtitel aufgeführt.

Bundesgesetz

Für den Artenschutz von besonderem Interessen ist der 3. Abschnitt "Schutz der einheimischen Pflanzen- und Tierwelt" sowie die Anhänge 2-4 aus der Verordnung über den Natur und Heimatschutz (NHV).

Ebenfalls eine ausführliche Liste über streng geschützte Arten im europäischen Raum befindet sich in der Berner Konvention.

Kantonales Gesetz

Im Kanton Zürich sind zusätzlich verschiedene wild wachsende Pflanzenarten mit der "Verordnung über den Pflanzenschutz" geschützt. Die "Verordnung zum Schutze der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt" verweist auf die Liste 4 der kantonal zu schützenden Arten in der Natur- und Heimatschutzverordnung (NHV).

Der Pilzschutz wurde mit einer eigenen Verordnung geregelt. Grundsätzlich gelten: 

  • Vom ersten bis zum zehnten Tag jeden Monats dürfen keine Pilze gesammelt werden.
  • Es darf nur ein Kilogramm pro Person und Tag gesammelt werden.

Vögel, jagdbare Wildtiere und Fische

Für die Vögel, die jagdbare Wildtiere und die Fische ist die Fischerei- & Jagdverwaltung zuständig. Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen sind:

Vögel und jagdbare Tiere

Fische

Tierschutz

Für den Tierschutz, die Würde und das Wohlergehen der Tiere ist das Veterinäramt zuständig. Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen dazu sind:

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