Vernetzungsprojekt

Obstgarten Höri (Bild: Andreas Baumann)

Vernetzungsprojekte stützen sich auf die Direktzahlungsversordnung des Bundes (DZV 1. Januar 2014). Sie haben zum Ziel, die natürliche Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern, indem Biodiversitätsförderflächen (BFF) zu Gunsten ausgewählter Arten angelegt, aufgewertet und gepflegt werden. Vernetzungsprojekte behandeln schwerpunktmässig die landwirtschaftliche Nutzfläche und ihre biologische Vielfalt. Es werden aber auch andere Nutzungen in die Überlegungen mit einbezogen. Vernetzungsbeiträge können jedoch nur für Elemente der landwirtschaftlichen Nutzfläche geltend gemacht werden. Die Teilnahme an Vernetzungsprojekten ist freiwillig. Hat sich ein Bewirtschafter jedoch zum Mitmachen entschieden, verpflichtet er sich, die Fläche bis zum Abschluss der achtjährigen Projektphase entsprechend zu bewirtschaften.

Bisher haben über 120 Gemeinden ein Vernetzungsprojekt erarbeitet.