Umsetzungskontrolle

Kontrolle im Fed (Bild: Jessica Käser)

Qualitative Umsetzungsziele

Das Vernetzungsprojekt definiert quantitative Umsetzungsziele. Die angestrebte Lage der Flächen (Fördergebiete) sowie die Bewirtschaftungsmassnahmen und Aufwertungen werden festgelegt. Die Umsetzungsziele sind auf die nationalen, kantonalen und kommunalen Grundlagen abzustimmen.

Quantitative Umsetzungsziele

Erste Projektphase

In der Tal-, Hügel- und Bergzone I und II muss pro Zone je ein Zielwert von mindestens 5% der landwirtschaftlichen Nutzfläche als ökologisch wertfolle Biodiversitätsförderflächen (BFF) angestrebt werden.

Weitere Projektphasen

Vorgegeben wird ein Anteil von 12% (bei mehr als 70% Ackerbau) und 15% (bei weniger als 70% Ackerbau) Biodiversitätsförderflächen (BFF) der landwirtschaftlichen Nutzfläche pro Zone. Davon muss mindestens die Hälfte "ökologisch wertvoll" sein. Von diesen ökologisch wertvollen Flächen darf maximal die Hälfte über die Zone I von überkommunalen Naturschutzgebieten (Verordnung oder Übergangsvertrag) erbracht werden.

Als ökologisch wertvolle Biodiversitätsförderflächen (BFF) gelten Flächen, die:

  • Anforderungen der Qualitätsstufe II erfüllen;
  • Anforderungen für Buntbrache, Rotationsbrache, Ackerschonstreifen oder Saum auf Ackerland erfüllen;
  • gemäss den Lebensraumansprüchen der ausgewählten Arten bewirtschaftet werden.

Die errechneten Zielwerte für eine Gemeinde können bei der Fachstelle Naturschutz nachgefragt werden.

Zwischenbericht

Nach der Hälfte der Projektphase verfasst die Trägerschaft einen Zwischenbericht. Dieser richtet sich nach den Vorgaben der Fachstelle Naturschutz. Die Fachstelle Naturschutz schickt den Projektverantwortlichen ein Dokument mit diversen Auswertungen zum Projekt und einen Fragebogen zum Stand der Umsetzung.

Kontrolle

Die Ackerbaustellen führen die Kontrollen in den Vernetzungsprojekten im Rahmen der Kontrolle der Strukturdaten durch. Die Kontrolle der Vernetzungsflächen muss einmal innerhalb der achtjährigen Vernetzungsprojektphase stattfinden. Das folgende Merkblatt legt die Grundsätze und das Vorgehen fest.